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BkSig 514 am Abzw. Gruiten


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Hallo zusammen,

 

Hoffe das mir jemand helfen kann.

Es geht um das BkSig 514 an der Abzw Gruiten.

Obwohl der Selbststellbetrieb am oben genannten Signal eingeschaltet ist, läuft die Fahrstraße nicht ein.

Von Hand die Fahrstraße einstellen ist kein Problem...

Das "Problem" kommt bei jedem Zug vor!

 

Kann mir jemand helfen oder hat evtl. ne Lösung zur Hand???

 

Programm hat das neueste Update.

 

Danke im voraus.

 

Gruß Markus

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Hallo Markus,

 

du musst mit dem Signal etwas Geduld haben. Die Blockstrecke davor ist sehr lang und der Halt in Hochdahl-Millrath findet auch noch dort statt. D.h., wenn der Zug das Gleis 403/514 belegt dauert es noch ca. 2 Minuten bis der SB das Signal anstößt. Wenn es dann auf Hp 1 steht, braucht der Zug immer noch 1 Minute bis zum Abzw. Gruiten.

 

Es sollte also gehen, du musst nur warten. Bei mir klappt es. (Version 3.4.0.17)

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Hallo Helmut,

 

Danke für die Antwort.

Ich werde es mit dem "Warten" mal probieren....

Wenn´s nicht funktionieren sollte melde ich mich nochmal ^_^

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Hallo,

 

Also es hat so funktioniert wie Du es Beschrieben hattest.

Es dauert ein Weilchen bis das Signal "angestoßen" wird...

 

MfG

Markus

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An dieser Stelle muss ich mal nachhaken. Bisher ging ich davon aus, dass ein Stellwerk anhand der Kombination aus eingestellter Fahrstraße und der Anordnung der Rotausleuchtung erkennt, wann SB oder ZL angestoßen wird. Wie ist das in der Realität? Sind, wie im Beispiel von KWV, stattdessen an der entsprechenden Stelle isolierte Gleisstücke bzw. Achszähler verbaut?

 

Gruß ErsGT

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Definierte Weichen und/oder Gleisabschnitte aber auch Signalbedienung beim Nachbar können einen Anstoß des SB auslösen. Es wird i.d.r. auf die vorhandene Gleisfreimeldeanlage (Achszähler/Motorrelais) zurückgegriffen um den entsprechenden Anstoß auszulösen.

Also: Achszähler/Gleisstromkreis wird als "belegt" registriert -> SB läuft an wenn Voraussetzungen erfüllt sind, z.B. Gleis ist frei, vorherige Fahrstraße wurde vollständig aufgelöst, etc.

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vor 1 Stunde schrieb Sp Dr L20:

Also: Achszähler/Gleisstromkreis wird als "belegt" registriert -> SB läuft an wenn Voraussetzungen erfüllt sind, z.B. Gleis ist frei, vorherige Fahrstraße wurde vollständig aufgelöst, etc.

 

Wo wir gerade dabei sind:

Wie läuft die Freiprüfung des Gleises intern ab? Ich frage deswegen, weil SB und ZL ja in der Sim grundsätzlich erst anstoßen, wenn alle Fahrwegelemente bis zum Zielsignal frei/aufgelöst/nicht festgelegt sind. Wenn aber hinter dem Zielsignal (sprich im D-Weg) noch nicht alle Bedingungen erfüllt sind, wird der SB (zumindest in der Simulation) trotzdem angestoßen und geht dann nach einer bestimmten Zeit in Störung.

Mir kommt es so vor, als sei dieses Verhalten eine simulatortechnische Vereinfachung, oder gibt es tatsächlich unterschiedliche Abläufe für die Prüfung Fahrweg und D-Weg?

Posted

Du meinst jetzt "intern" (echtes Stellwerk) oder "intern" (Signalsoft Stellwerk) ? 

in der Realität wird solch ein Verhalten (SB stößt an und geht auf Störung) nur dann vorkommen, wenn in der einzustellenden Fahrstraße noch Verschlüsse alter Fahrstraßen vorhanden sind - oder z.B. an einem SB Signal eine andere Fahrstraße eingestellt wird als solche die vom SB eingestellt werden möchte. z.B. SB möchte nach Gleis 2 fahren, du jedoch nach Gleis 1. 

 

 

Posted

In Signalsoft läuft das so ab, dass der Abstand zwischen Zug und Signal unter Berücksichtigung des eingestellen Fahrweges bestimmt wird, und wenn die Distanz kleiner ist als ein Schwellwert wird der SB angestoßen. Dass das in der Realität sicher NICHT so läuft, sollte klar sein. (Zusätzlich prüft Signalsoft noch, ob der Fahrweg ohne D-Weg einstellbar ist, analog zu den lilanen Ringen die automatisch angezeigt werden, wenn man das Startsignal bedinet. Offenbar steht der D-Weg Programmintern für eine Prüfung nicht in geeigneter Form zur Verfügung.)

Im SpDrS60 gibt es soweit ich weiß außer der Abschaltung des SB praktisch keine technischen Unterstützungen für den SB. Es gibt irgendwelche frei projektierbaren Anstoßbedingungen und wenn die Erfüllt sind, drückt der SB irgendwann einfach die Start+Zieltaste. Die Tasten des Fdl werden dazu kurzzeitig abgschalten. (Hagt bleibt bedienbar, Kurzfassung.)

Die typischen Anstoßbedingungen sind ja benkanntlich das eine Einfahr-Fahrstraße in ein Gleis eingestellt wurde (für Ausfahrten) oder ein Gleisschaltmittel belegt wurde. Wenn es verschiedene Fahrwege einzustellen gibt, spielt i.d.R. noch die ZN-Meldeanlage mit der Lenkziffer mit hinein. Womöglich werden die Anstoßbedingungen dann auch Komplett aus der ZN-Anlage übernommen. Aber im Prinzip ist alles möglich, auch ein seperates Schaltmittel, um eine gewisse Anrückdistanz sicherzustellen, so dass der SB nicht allzu früh los läuft. Der sonderbarste SB von dem ich gehört habe wird nur dann angestoßen, wenn die Fernsteuerung des Stellwerkes in Störung fällt, um die Zeit bis zu einer Ortsbesetzung zu überbrücken. (Im Zentralstellwerk gab es noch mal eine Rechnergesteuerte Zuglenkung, die aber bei Ausfall der fs nicht funktionierte.)

So wie ich das aus dem SpDrS600 mitbekommen habe, wird beim SpDrS60 offenbar typischerweise der Tastendruck nach gewisser Zeit wiederholt, wenn das Signal nicht in Fahrtstellung kam. Dies würde dann dazu führen, dass sich Fdl und SB relativ häufig in die quere kommen. Aber grundsätzlich wäre es auch denkbar, Gleisbesetztmeldungen in den SB einfließen zu lassen, so dass er es gar nicht erst probiert wenn er eh keine Chance hat.

Beim SpDrS600 hat man sich dazu dann umfangreiche Gedanken gemacht. Man hat hat dem SB bzw. der ZL umfrangreiche Methoden zur Verfügung gestellt, mit denen er vorab prüfen kann, ob das Einstelen der Fahrstraße überhaupt zum Erfolg führen wird, ohne dabei den Fdl zu stören. Gewissermaßen war dies auch nötig, weil das SpDrS600 eher dazu neigt, Fahrstraßen einzustellen, auch wenn dort noch ein Zug fährt, um bei Störungen das Ersatzsignal ohne Laufkettensperrung verwenden zu können. Damit kann man aber nicht mehr "einfach mal so" die Tasten drücken und davon ausgehen, dass die Anlage die Fahrstraße schon ablehen wird, wenn es noch zu früh ist.

In beiden Fällen sollte die Fahrstraße bei nicht erfülltem D-Weg abgelehnt werden bzw. nicht eingestellt werden.

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vor 16 Minuten schrieb Gleissperre:

... Aber im Prinzip ist alles möglich, auch ein seperates Schaltmittel, um eine gewisse Anrückdistanz sicherzustellen, so dass der SB nicht allzu früh los läuft...

 

So ein Schaltmittel wird ja hier vielleicht verwendet, weshalb es zu einer Verzögerung kommt. In der Sim Wuppertal-Oberbarmen gibt es so ein Verhalten auch auf der S-Bahnstrecke z.B. in Wuppertal-Langerfeld Richtung Schwelm oder in Gevelsberg.

 

In Karlsruhe Hbf wird es mit Sicherheit so etwas bei der Ausfahrt Richtung Ettlingen-West vor der Zusammenführung der Gleise aus dem Hbf und dem Gbf geben. Dort ist das in der Realität so und wurde extra in die Sim eingebaut.

Posted

Danke allen für die ausführlichen Antworten!

Demnach kann man also grob gesagt von vier Anstoßverfahren ausgehen: Folgeabhängigkeit zwischen Einfahr- und Ausfahr-SB, Belegtmeldung bestimmter Gleisabschnitte, Zugnummernauswertung bei ZL oder durch separate Gleisschaltmittel.

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