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Zugfahrstraßen aus Gl. 002 nach Ettlingen-West


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Wenn ich durchfahrende Güterzüge (z.B. am SA/SO) aus Hagsfeld Richtung ETL mit den Zugfahrstraßen 359-002 und 002-381 (bzw. 002-389) durch den Hbf schicke, bleibt die Fahrstraße von Gl. 002 durch den Weichenbereich nach Durchfahrt des Zuges eingestellt und wird durch den Zug nicht aufgelöst (Gelbausleuchtung). Ich muss sie manuell mit FHT hilfsauflösen.

Zugfahrstraßen durch Gl. 005 o.a. lösen korrekt auf.

Programmversion ist 3.6.1.14, keine Updates verfügbar.

Kann das jemand nachvollziehen? Falls ja, bitte im Bugtracker anmelden.

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Wie oft ist das denn bisher aufgetreten? 

 

Habe es gerade mal mit dem 42027 getestet. Stand vorm Einfahrsignal. Dann 359002 und sofort 002381. Hinterm Asig Richtung RETL löste die Fahrstraße korrekt auf.

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vor 9 Stunden schrieb Bahn-Michel:

Wenn ich durchfahrende Güterzüge (z.B. am SA/SO) aus Hagsfeld Richtung ETL mit den Zugfahrstraßen 359-002 und 002-381 (bzw. 002-389) durch den Hbf schicke, bleibt die Fahrstraße von Gl. 002 durch den Weichenbereich nach Durchfahrt des Zuges eingestellt und wird durch den Zug nicht aufgelöst (Gelbausleuchtung). Ich muss sie manuell mit FHT hilfsauflösen.

Zugfahrstraßen durch Gl. 005 o.a. lösen korrekt auf.

Programmversion ist 3.6.1.14, keine Updates verfügbar.

Kann das jemand nachvollziehen? Falls ja, bitte im Bugtracker anmelden.

 

Hast du mit Unregelmäßigkeiten in der Infrastruktur gesimt? Dann ist das eventuell ein gewollter Fehler gewesen.

 

Ich habe alle Verkehrstage mehrfach komplett durchgespielt. Bei mir ist noch nie eine Fahrstraße nach der Durchfahrt eines Zuges nicht aufgelöst worden.

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Hallo,

 

manchmal bleibt hinter dem Signal eine Zugstraße hängen, wenn erst die Ausfahrt und dann die Einfahrt gestellt wird oder beide Stellebfehle so kurz aufeinanderfolgen, daß der Durchrutschweg noch nicht vollständig gebildet wurde. Dies passiert auch in anderen Sims gelegentlich.

Wenn ich erst die Zugstraße bis zum Signal vollständig einlaufen lasse und danach ab diesem Signal weiter die Zugstraße einstelle, ist es mir noch nicht passiert.

Und wie Helmut schon oben geschrieben hat, bei Störungen an der Infrastruktur können Rotausleuchtungen stehen bleiben oder plötzlich auftauchen und auch Zug- und Rangierstraßen nicht vollständig auflösen.

 

Gruß

 

Jan

 

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Alle Unregelmäßigkeiten- und Störungsregler stehen auf 0.

Für die durchlaufenden Güterzüge stelle ich zuerst die Ausfahrstraße und danach erst die Einfahrt, so bekommt der Tf gleich die korrekte ASig-Vorsignalstellung am ESig und muss nicht evtl. runterbremsen.

Bisher habe ich am SA/SO getestet, da war es aber bei allen Zügen, die von Hagsfeld nach Ettlingen durchgefahren sind.

Ich werde dann noch die Gegenprobe machen (erst Einfahrt dann Ausfahrt). Das darf aber beim S60 keinen Unterschied machen.

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vor 27 Minuten schrieb Bahn-Michel:

Für die durchlaufenden Güterzüge stelle ich zuerst die Ausfahrstraße und danach erst die Einfahrt, so bekommt der Tf gleich die korrekte ASig-Vorsignalstellung am ESig und muss nicht evtl. runterbremsen.

Bisher habe ich am SA/SO getestet, da war es aber bei allen Zügen, die von Hagsfeld nach Ettlingen durchgefahren sind.

Ich werde dann noch die Gegenprobe machen (erst Einfahrt dann Ausfahrt). Das darf aber beim S60 keinen Unterschied machen.

 So rum habe ich das noch nie gemacht. Aber du hast natürlich recht. Auch dann dürfte das nicht passieren. Aber wie Jan schon schreibt, gibt es das Phänomen bei anderen Sims wohl auch.

 

Allerdings verstehe ich deine Logik nicht ganz. Wenn ein Zug aus Hagsfeld im Stellwerksbereich erscheint, hat er noch 3700 m bis zum ESig C 359. Es bleibt also genügend Zeit zuerst die Einfahrt und dann die Ausfahrt zu stellen. Bei deiner Variante wird der Tf ja vielmehr durch das länger Vr 0 zeigende Vorsignal zum ESig ausgebremst, als durch eine entsprechende Anzeige für das ASig.

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vor einer Stunde schrieb Helmut:

 Allerdings verstehe ich deine Logik nicht ganz. Wenn ein Zug aus Hagsfeld im Stellwerksbereich erscheint, hat er noch 3700 m bis zum ESig C 359. Es bleibt also genügend Zeit zuerst die Einfahrt und dann die Ausfahrt zu stellen. Bei deiner Variante wird der Tf ja vielmehr durch das länger Vr 0 zeigende Vorsignal zum ESig ausgebremst, als durch eine entsprechende Anzeige für das ASig.

 

Hallo Helmut,

das stimmt natürlich beim "Regelbetrieb". Wenn allerdings Gl. 002 außerplanmäßig belegt ist und erst frei wird, wenn der Güterzug im Zulauf kurz vor dem ESig ist, käme erst das ESig auf Fahrtstellung mit Vr0 (somit 1000 Hz Beeinflussung) und Vr2 käme erst wenn die Lok das Signal schon passiert hat.

Da die Einfahrt von Hagsfeld nach Gl. 002 ohne Abzweig ist, kann der Tf gleich auf die zulässige Ausfahrgeschwindigkeit (das müsste glaube ich Hp2 mit Zs3 "6" sein, also 60 km/h) beschleunigen.

Der Vorsignalwiederholer steht in der Bahnhofshalle fast am Ende des Bahnsteigs, da das ASig bereits in der Kurve steht, damit sähe er die gezogene Ausfahrt eben ziemlich spät.

 

Ich besitze alle deutschen Signalsoft-Sims, habe das aber bei anderen bisher noch nicht festgestellt (allerdings habe ich das auch noch nicht in allen anderen gezielt ausprobiert ...).

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Ok, klingt plausibel. Ist aber in RK auf Gleis 2 wohl egal. Bei Zugdurchfahrten wird die Einfahrgeschwindigkeit wegen eines höhengleichen Überganges im Endbereich des Bahnsteigs begrenzt (ebenso auf Gleis 3). Ob das jetzt 40 km/h sind, weiß ich nicht. Eine schnellere Einfahrt ist nur mit langem D-Weg möglich. Dann geht aber keine zeitgleiche Ausfahrt.

 

Wenn du die Gz schneller durch den Hbf bringen willst, dann geht das über Gleis 6 besser, wenn die Möglichkeit besteht. Dort kannst du mit langem D-Weg gleich die Ausfahrt stellen.

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Hallo,

 

die Geschwindigkeit der Züge Richtung Süden ist lt. Fahrplan im Bereich der Karrenübergänge auf 60 km/h beschränkt. Einen Zug mit planmäßigem Halt interresiert das nicht, da er, wenn er viel schneller fahren würde, viel zu schnell wäre, um noch rechtzeitig am Bahnsteig anhalten zukönnen.

Bei Zügen aus Richtung Süden beträgt die Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich 80 km/h.

 

Gruß

 

Jan

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Hallo bahn-Michel,

vor 6 Stunden schrieb Bahn-Michel:

 

Hallo Helmut,

das stimmt natürlich beim "Regelbetrieb". Wenn allerdings Gl. 002 außerplanmäßig belegt ist und erst frei wird, wenn der Güterzug im Zulauf kurz vor dem ESig ist, käme erst das ESig auf Fahrtstellung mit Vr0 (somit 1000 Hz Beeinflussung) und Vr2 käme erst wenn die Lok das Signal schon passiert hat.

Da die Einfahrt von Hagsfeld nach Gl. 002 ohne Abzweig ist, kann der Tf gleich auf die zulässige Ausfahrgeschwindigkeit (das müsste glaube ich Hp2 mit Zs3 "6" sein, also 60 km/h) beschleunigen.

Der Vorsignalwiederholer steht in der Bahnhofshalle fast am Ende des Bahnsteigs, da das ASig bereits in der Kurve steht, damit sähe er die gezogene Ausfahrt eben ziemlich spät.

 

Verstehe ich das jetzt richtig, das du den Zug lieber zum Halten kommen lässt als ggfs das Vr0 zu sehen?

Was du dabei vergisst, ist dass in beiden Fällen die PZB genau gleich mit 1000 Hz wirkt. Ob da jetzt Vr0 oder Vr2 (bei ASig 60) ist dabei völlig egal. D.h. der viel entscheidendere Punkt ist der 500Hz PZB-Magnet vor dem ESig und auch vor dem ASig.

 

Wenn der Zug den vor dem ESig mitbekommt, dann nützt ihm die Anzeige von Vr2 garnix, weil er sich nicht befreien darf/kann.

Ergo: lieber erst die Einfahrt (dann ist der 500er schonmal still) und dann direkt die Ausfahrt hinterher, dann ist auch der nächste 500er ruhig. 1000Hz gibts sowieso.

 

Der Tf wirds danken! :-)

Posted

Hallo,

 

ich möchte auch noch etwas dazu beitragen.

 

Bei der Durchfahrt von Hagsfeld nach Ettlingen beträgt die Geschwindigkeit über Gleis 2 40 km/h und über Gleis 3 60 km/h, das gilt auch bei einer Durchfahrt von Hagsfeld nach Forchheim. Deshalb wird meist über Gleis 3 gefahren, wenn es betrieblich möglich ist.

 

Allgemein ist die Durchfahrtgeschwindigleit in Karlsruhe Hbf auf 80 km/h begrenzt.

Posted

Hallo Fdl Kf,

 

dann ist es bei der Fahrt über Gleis 002 ja völlig egal, ob erst die Einfahrt mit kurzem D-Weg und dann die Ausfahrt oder erst die Ausfahrt und dann die Einfahrt über Gleis 002 gestellt wird.

Es bleibt in beiden Fällen bei 40 km/h.

Das mit Gleis 3 werde ich mir merken.

Mir wird damit auch klar, warum der ICE 3 schon so zeitig auf Gleis 002 geparkt wird. Er stört ja dort nicht und die durchfahrenden Züge fahren über Gleis 003 sowieso etwas schneller.

 

Gruß

 

Jan

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Hallo Jan,

 

von der Logik ist es nicht ganz verständlich, da bei der Einfahrt von Hagsfeld nach Gleis 2 keine Weiche in abzweigender Stellung befahren wird, aber dabei geht es um die Länge des D-Wegs und die Länge des D-Wegs muss in diesem Fall so gestaltet sein, dass man noch abzweigend in Richtung Ettlingen fahren kann. Der D-Weg bei Einfahrt nach Gleis 2 mit ZT 2 ist wesentlich länger und dann ist die Einfahrgeschwindigkeit auch wesentlich höher, aber es sind bei Einfahrt auf ZT 2 keine Durchfahrten möglich, wegen der allgemeinen Einschränkung auf maximal 80 km/h für durchfahrende Züge.

Dazu wurde auch schon einiges in den Beschreibungen der örtlichen Besonderheiten geschrieben.

 

 

Posted

Hallo Fdl Kf,

 

die Zusammenhänge von maßgeblichem Gefahrenpunkt, Geschwindigkeiten im abzweigenden Strang einer Weiche, zulässige Geschwindigkeit vor dem Hauptsignal, vorhandenen Durchrutschwegen und der Abdeckung dieser Gefahren durch die Lage der verschiedenen PZB-Magneten sind mir bekannt, die Lösung ist aber im jeweilgen Stellwerk recht unterschiedlich und berücksichtigt örtliche Besonderheiten. Dir daher vielen Dank für die Angaben zur Geschwindigkeit in den beiden Gleisen. Solche Dinge sind dem außenstehenden Betrachter nicht immer in ihrem ganzheitlichen Umfang ersichtlich. Wer kann schon am Bahnsteig sehen wohin die Weichen liegen und gleichzeitig am Einfahrsignal die angezeigte Geschwindigkeit beobachten, von der Bedienreihenfolge mal ganz abgesehen, am ehesten wohl der zuständige Fahrdienstleiter.

Aber auch Fragen des Fahrdienstleiters an den Lokführer "Welche Geschwindigkeit wurde dir denn am Signal ... angezeigt" kommen gelegentlich vor.

Ist halt ein etwas komplexeres Thema.

 

Gruß

 

Jan

 

Posted

Moin,

 

verzeiht mir diese blöde Frage, aber verstehe ich das richtig, dass diese Ausfahrsperre bei langem D-Weg nur dazu dient, die Geschwindigkeit im Bereich der Karrenübergänge zu begrenzen? Hätte man das in dem Falle nicht mit Lf6/7 leichter haben können? 

Um welche Übergänge geht es überhaupt? Ich war noch nie dort, aber auf Videos und Fotos, die ich mir angesehen habe, liegen höhengleiche Übergänge an den Bahnsteigen 1-4 weniger Meter vor den Ausfahrsignalen.

 

Beste Grüße,

Julian

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Hallo Julian,

 

genau um diese Übergänge geht es. Da der Bahnsteig in diesem Bereich in einem Bogen liegt, ist die Sicht auf Züge aus Richtung Norden sehr beschränkt. Die Züge aus Richtung Süden kann man dagegen recht gut sehen. Die Sperrzeit für die Ausfahrt hat einige Vorteile. Auf dem Gleis 002 halten fast alle Züge zum Fahrgastwechsel, sie sind also vor dem Karrenübergang schon recht langsam.

Die Einfahrt mit langem D-Weg erlaubt ihnen mit Hp 1 einzufahren das sind maximal 140 km/h. Die sich aus dem "Halt erwarten" zeigenden Ausfahrvorsignal und der entsprechenden Beeinflussung durch die PZB ergebende Geschwindigkeit erlaubt ein sehr zügiges Einfahren an den Bahnsteig. Der Abstand vom Einfahrsignal (km 59,6) bis zum Ausfahrsignal (km 60,9) beträgt 1300m. Der Zug muß für die PZB in 23sek (ca. 700m) auf 85 km/h abbremsen, im km 60,4 also 800m hinter dem Einfahrsignal darf er nur noch 60 km/h fahren. 250m - 300m vor dem Ausfahrsignal befindet sich der 500 Hz Magnet der PZB, der mit hochstens 65 km/h befahren werden kann. Diese Geschwindigkeit muß in 153m auf 45 km/h gesenkt werden, damit die PZB keine Bremsung auslößt. Wenn du dir diese Werte mal bildlich vorstellst, siehst du, daß die Geschwindigkeit im Bereich des Übergangs schon technisch bedingt recht gering ist und trotzdem ein zügiges Fahren zuläßt. Da fast alle Züge einen Aufenthalt von mindestens 2 Minuten haben, bleibt bei einer Verzögerung von 30 Sekunden genügen Zeit die Ausfahrt zu stellen. Der Halteplatz der ICE und der meißten EC/ IC liegt fast direkt vor dem Aufahsignal. Die Beeinflussung von 250m des 500 hz Magneten ist damit in vielen Fällen fast vollständig abgefahren und der Zug kann bei der Ausfahrt mit nur sehr geringen Einschränkungen auf die erlaubte Geschwindigkeit von 130 km/h ab Ausfahrsignal beschleunigen.

 

Gruß

 

Jan

 

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