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Hallo zusammen,

 

habe versehentlich verpasst, den 43101 in Rohrbach zum Betriebshalt auf die Seite nach Gleis 804 zu nehmen. Also nähert sich dieser dem Hbf. Laut Fahrplan soll der 43101 nach Abschluss des LPW im Hbf auf

Gl. 200 um 5:13 Uhr weiterfahren.

Laut Gleisbesetzungsübersicht benötige ich das Gleis 200 aber zuvor für den 42943 zur Durchfahrt um 5:03 Uhr. Also habe ich den 43101 abweichend von der Bahnhofsfahrordnung nach Gl. 203 genommen.

 

Doch plötzlich meldet sich der Lokführer vom 43101 bereits um 4:57 Uhr, dass er fahrbereit sei.

Hätte ich das vorher gewußt, dann hätte ich den 43101 sicher noch über Gl. 200 gefahren und wäre nicht von der Bfo abgewichen.

 

Ist hier vielleicht noch ein kleiner Fehler in der Fahrplanangabe der Zugübersicht oder ist die KI des Stellwerkes derart schlau, das bemerkt wurde, dass der 43101 vor Plan in den Hbf gefahren ist und dadurch auch der LPW zeitiger abgeschlossen wurde?

Das wäre beeindruckend!

 

Viele Grüße vom R2. 

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Hallo R2,

 

der DGS 43101 hat eine geplante Standzeit von 05:10 bis 05:13 Uhr für den LPW auf Gleis 200. Der Zug würde aber, wenn er pünktlich sein sollte, schon um 04:55 Uhr den Hbf erreichen. Da man nicht jeden Tag davon ausgehen kann, dass der ablösende Tf schon 20 Minuten vor der Ablösezeit vor Ort ist und Gleis 200 noch anderweitig gebraucht wird, hat er einen Zwischenhalt in Rohrbach (letzte Möglichkeit vor NWH).

Wenn der Ablöser schon eher da ist, muss er eben warten, wenn der Zug in NRB an die Seite genommen wird.

 

In deinem Fall hast du das vergessen, aber der Ablöser hat sich rechtzeitig gemeldet, so dass der LPW eben eher durchgeführt wurde.

 

Für den LPW in der Sim sind die genauen Fahrplanzeiten nur Anhalt. Die Einstellung in der Sim ist so, dass die Anrufe vom Ablöser oder Tf in einem bestimmten Zeitraum vor der tatsächlichen Abfahrtszeit (zu früh/ zu spät) liegen. Wenn ein Zug enorme Verspätung hat, dann meldet sich die Ablösung auch viel später. Kommt der Zug eher, dann meldet sich evtl der Tf und sagt, dass der Ablöser erst um xx.xx Uhr da sein wird. Und darauf kann man eben reagieren.

Auf alle Fälle findet eine Ablösung sofort statt, wenn der Zug am geplanten Halt steht und der Ablöser da ist. Da spielt die Zeit keine Rolle. Und eine Ablösung dauert zwischen 2 und 7 oder 8 Minuten (Zufall).

 

Ob du den Zug nach der Ablösung sofort weiterfahren oder noch warten lässt hängt von der Situation ab. Wie schnell ist der Zug? Gibt es noch andere schnellere Züge, die auf die gleiche Strecke müssen? ... Natürlich kann man Güterzüge auch vor der geplanten Abfahrtszeit auf die Strecke schicken. Das wird ja auch gemacht. Sonst gäbe es ja nicht die Möglichkeit, dass so ein Zug vor dem Fahrplan fährt.

 

Also alles kein Hexenwerk, sondern nur glückliche Fügung in deinem Fall.

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Hallo R2,

 

Zugfahrten dürfen nur verkehren, wenn ein gültiger Fahrplan vorliegt; dies gilt für Regel- als auch für Sonderzüge. Wenn, wie beim 43101 auf der SFS ein Betriebshalt vorgegeben ist, dann hat das irgendwo einen Sinn, aber das basiert auf der Annahme, dass alle Züge genau auf der Fahrplanlinie fahren. Dies gibt es in der Realität nur ansatzweise. Der Reiseverkehr hat Vorrang, damit u.a. die Anschlüsse gewährleistet werden können; Ein verspäteter Reisezug, ob Fern- oder Nahverkehr hat meist Auswirkung auf die Anschlusszüge. Dies beachte ich auch bei der Simulation, dass ich die Anschlüsse sicherstelle, wenn es in Zeitrahmen bleibt. In Würzburg Hbf oder Fulda besteht z.B. auch Anschluss beim IC/ICE-Verkehr untereinander (in Fahrtrichtung). Zum Güterverkehr: Den (versuche) ich immer so zu fahren, wie es am zweckmäßigsten ist. Melden sich gleichzeitig zwei Güterzüge in die selbe Richtung abfahrbereit, dann würde ich keinen Zug 15 Minuten vor Plan abfahren lassen, wenn der andere schon deutlich verspätet ist. Dann achtet man auch, so wie Helmut es schon geschrieben hat, auf die Geschwindigkeit. Ist der verspätete ein 80er Zug, dann würde ich den Vor-Plan-Zug doch vor lassen, wenn er ein 100er ist; wäre für den Lokführer eine Zumutug, wenn er vielleicht 140 Kilometer bis Treuchtlingen dem 80er folgen darf, zumal er dann evtl. auch eine Verspätung einfahren würde, weil er seine zulässige Geschwindigkeit nicht ausfahren kann. Rollende Güterzüge versuche ich immer am Laufen zu lassen, denn jeder Zug, den man in Würzburg Hbf ausbremst, kann einem im Nachgang wieder Probleme mit anderen Zug- oder Rangierfahrten bereiten. Betriebshalte, wie in Rohrbach, werden in der Realität nicht durchgeführt, wenn sie nicht einen unmittelbaren Nutzen haben; Beispiel: Ich habe in der Nacht vor Wü Hbf auf der SFS 2 Güterzüge anstehen, die in den Bahnhof wollen, welche ich nicht zeitgerecht einfahren konnte. Wenn ich jetzt vor dem zu erwartenden Zug 50001, der mit 140 km/h im Zulauf ist, noch einen Güterzug sehe, egal ob verspätet oder im Plan, dann nehme ich den in Rohrbach auf die Seite, damit der 50001 nicht aufgehalten wird, denn: 50000 und 50001 sind hochrangige Züge. B)

 

Viele Grüße von Uhrwerk

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