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mehrere Fragen - Wecker bei Zugeinfahrt/Vorblockwecker


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Hallo zusammen,

 

erstmal ein großes Lob an die Erbauer! Ich kenne das Stellwerk Kf aus der Realität und finde diese Simulation sehr authentisch und gelungen. Mehr Stellwerke aus dieser Region!☺️

 

Da dies meine erste Simulation aus der Signalsoft-Reihe ist, sind mir einzelne Dinge noch nicht ganz klar.

Was mich am meisten beschäftigt ist, dass ich nirgendwo eine Einstellmöglichkeit für den Wecker bei Zugeinfahrten in meinen Stellbezirk finde. Es bimmelt leider nichts, was die ganzen Abläufe etwas erschwert. Ich habe auch schon windowsseitig soweit alles abgecheckt, konnte aber auch hier keinen Fehler finden. Andere Sounds in der Simulation funktionieren auch ganz normal. Hat hier jemand einen Tipp?

 

Desweiteren kam die Frage auf, wie ich eine Rangierfahrt über Funk erreiche. Habe schon verschiedenes ausprobiert, doch wie ist hier die korrekte Vorgehensweise?

 

In den Voreinstellungen wird vom Fahrgastinformationssystem gesprochen, welches man bedienen könnte. Funktioniert das überhaupt in der Simulation?

 

 

 

Vorab vielen Dank für eure Antworten!

 

Grüße Zebaschdian

 

 

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Hallo Zebaschdian,

 

ich gehe mal davon aus, dass du den Vorblockmelder meinst.

In Karlsruhe Hbf kommt der Vorblockmelder nur, wenn das erste Signal für den anrückenden Zug kommt, nicht auf Fahrt ist. Das wir nur selten der Fall sein. Dann kommt der Vorblockmelder.

In Karlsruhe Hbf wird ein anrückender Zug aber über die ZNL angekündigt. Wenn eine Zugnummer in das Vormeldefeld springt (letzte Ziffer blinkt), dann wird zusätzlich ein akustisches Signal ausgegeben. Die ZNL piepst drei Mal. Das wurde in der Simulation aber nicht nachgebaut. 

 

Wegen dem Rangierfunk, muss ich erst selbst in die Simulation sehen und das FIS ist wohl nicht eingebaut.

 

Gruß

Fdl Kf

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Hallo zusammen,

 

eine Rangierabteilung per Rangierfunk (RF) anzurufen funktioniert nur wenn das betreffende Tfz ein RF-Gerät eingebaut hat. Das steht in den Fahrplandaten in der Tabelle Vehicles und dort beim jeweiligen Tfz im Feld HasShuntRadio. Ohne diesen Eintrag ist das Tfz via Funk nur mittels ZBF erreichbar; das gilt auch wenn aus einer Zug- eine Rangierfahrt wird oder umgekehrt (das RF-Gerät wird also nicht nachträglich "eingebaut").

 

Wenn man im Allfernsprecher auf RF drückt werden alle Tfz die momentan per RF erreichbar sind zur Auswahl angezeigt.

 

Grüße,


Christian

 

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Fdl Kf und Christian haben ja eigentlich schon alles beantwortet. Nur noch ein Hinweis zum Fahrgastinformationssystem.

 

Es gibt bei Signalsoft bisher zwei realisierte FIS. Ein niederländisches für NL-Stellwerke und ein deutsches. Das deutsche System ist das mit den Rollbandanzeigern am Bahnsteig. Das ist nur in älteren Stellwerken verbaut, wo es zur Zeit der Gültigkeit des Fahrplans dieses System gab. So viel ich weiß, ist das nur in den Sims Braunschweig Hbf und Marburg umgesetzt.

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Das Rollbandsystem ist aber soweit ich das im Kopf habe auch vom Endnutzer projektierbar, selbst wenn der Stellwerksbauer nichts gemacht hat. Falls du dich dafür interessierst müsstest du aber erst mal hier in den Tiefen des Forums oder wmgl. des Wikis suchen.

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vor 38 Minuten schrieb Gleissperre:

Das Rollbandsystem ist aber soweit ich das im Kopf habe auch vom Endnutzer projektierbar, selbst wenn der Stellwerksbauer nichts gemacht hat. Falls du dich dafür interessierst müsstest du aber erst mal hier in den Tiefen des Forums oder wmgl. des Wikis suchen.

Wie soll das denn gehen?

 

Im Fahrplan kann man zwar in der Spalte CTA die Nummer eintragen, zu der das Rollband laufen soll. Aber irgendwo muss ja diese Rollbandanzeige erst einmal erstelltund den Nummern zugeordnet werden. Und im Fahrplan ist dafür kein Feld vorgesehen. Zumindest kann ich im Fahrplan von Marburg nichts entdecken.

 

Im Wiki ist übrigens nur erklärt, wie man das System bedient. 

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Wenn ich das noch auswendig wüsste, hätte ich es dazu geschrieben. ;) Ich habe aber im Kopf, dass da irgendwo eine frei bearbeitbare Textdatei herum flog.

 

Edit: Ich habe mich halt jetzt doch auf die Suche gemacht:

Details dazu kann ich aber ohne eine weitere Suche nicht sagen.

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Na, mit diesem Post kann man im Gegensatz zu dem davor wenigstens ein bisschen anfangen.

 

Allerdings hat hier Nopi nur erklärt, dass man sich eine eigene Datei nach dem Muster der bereitgestellten .txt-Datei von Braunschweig auch für Marburg anfertigen kann. Diese kann dann als externe Datei im Ordner data abgelegt werden.

 

So eine txt-Datei macht allerdings nur Sinn, wenn die Zugzielanzeige auch Bestandteil der Sim ist. Und in Karlsruhe gibt es keine. Man kann sie nicht über das Menü aufrufen und auch nicht durch Drücken der Taste "I".

Ich gehe mal davon aus, dass das auch für alle anderen deutschen Stellwerke außer HBS und FMBG gilt.

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Hmpf

 

Es geht halt darum, dass wer sich dafür interessiert das Thema nicht vorschnell aufgeben sollte: Ich habe das alles nur noch dunkel in Erinnerung, daher müsst ihr selbst recherchieren, glaube aber, dass das System mal in Bonn (wo das auch nicht so ist) von irgendjemand zum Laufen gebracht wurde; also wer daran Spaß hat: nicht vorschnell aufgeben.

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vor 2 Stunden schrieb Gleissperre:

glaube aber, dass das System mal in Bonn (wo das auch nicht so ist) von irgendjemand zum Laufen gebracht wurde

Ich habe unter Bonn nicht dazu gefunden. Dort gibt es nur eine Frage von sebihepp, wo er das System finden kann und eine Antwort von Tjoe Tjoe, dass es das nur in Hengelo, Arnhem und Braunschweig Hbf gibt (Marburg gab es zu der Zeit noch nicht).

 

Dann habe ich vorhin nochmal Richard angeschrieben und der hat mir gerade geantwortet, dass das System eingebaut sein muss in eine Sim.

 

Also ist das nur für Marburg und Braunschweig verfügbar. 

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Am ‎11‎.‎09‎.‎2018 um 12:13 schrieb Fdl Kf:

In Karlsruhe Hbf wird ein anrückender Zug aber über die ZNL angekündigt.

Wenn Signalsoft dieses (kleine) Detail für z.B. Karlsruhe, Fulda und Würzburg mit einbringen würde, wäre dies aus meiner Sicht ein großer Gewinn. :)

 

 

 

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vor 47 Minuten schrieb Uhrwerk:

Wenn Signalsoft dieses (kleine) Detail für z.B. Karlsruhe, Fulda und Würzburg mit einbringen würde, wäre dies aus meiner Sicht ein großer Gewinn. :)

 

 

 

Ich weiß nicht, was das für ein Gewinn sein soll, wenn es zu den zahlreichen Anrufen, die es jetzt schon gibt, noch ständig piepst. Man muss dann ja sowieso nachschauen, woher der Zug kommt. Und das macht man auch jetzt schon regelmäßig, denn es kommen (außer nachts) laufend Züge aus allen Richtungen.

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Gewinn in Bezug auf die Realistik, da dieses Geräusch sowie der o.g. Anrückmelder + evtl. das Ticken des Zugnummernmeldedruckers doch typische Hintergrundgeräusche

bei derartigen Stellwerken darstellen. Sie werden dadurch meist auch nicht mehr bewusst registriert und bei starker Zugfolge hilft der Ton weniger bis gar nicht, da man nur am

schauen und tippen ist. Hilfreich ist der Ton der Zugnummernmeldeanlage dann, wenn wenig los ist und man z.B während der Simulation nicht voll aufs Geschehen konzentriert ist;

dann schleichen sich die Züch z.B. von Wü Heidingsfeld still und heimlich an.:huh: 

Posted (edited)
vor 3 Stunden schrieb Uhrwerk:

Gewinn in Bezug auf die Realistik, da dieses Geräusch sowie der o.g. Anrückmelder + evtl. das Ticken des Zugnummernmeldedruckers doch typische Hintergrundgeräusche

bei derartigen Stellwerken darstellen.

Für mich sind die Stellwerke Fulda, Karlsruhe Hbf und Würzburg Hbf realistisch genug. Mich stören auch keine fehlenden Hintergrundgeräusche. Im Gegenteil, mich würden noch mehr stören. Vielleicht sollten diejenigen, die im wahren Leben auch Fahrdienstleiter (oder häufiger auf Stellwerken) sind, auch mal ein paar Abstriche hinnehmen. Es handelt sich hier um Simulationen, die dem Spielen dienen, nicht um Ersatzarbeitsplätze.
Irgendwann haben sich die Erbauer beim Erstellen einer Sim dazu entschieden, dass sie jetzt in dem richtigen Zustand ist, um sie zu veröffentlichen. Dann muss es auch mal gut sein. Abgesehen natürlich, von der Abstellung von Fehlern.

 

Edit: Letzter Absatz wurde von mir entfernt.

Edited by Helmut
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Hallo Helmut,

 

Hätte ich nur nichts geschrieben: Deine Argumentation ist völlig daneben. Ich habe an so vielen Stellen diese Simulationen gelobt und habe auch deine hervorragende Arbeit

wertgeschätzt. Die Simulationen sind äußerst realistisch und ich kann auch auf die oben beschriebenen Töne verzichten. Ich habe ja auch nichts gefordert oder dergleichen, auch

an anderer Stelle nicht. Wenn Dich die Aussage "großer Gewinn" stört dann korrigiere ich in "kleinen Vorteil". Der letzte Absatz ärgert mich schon sehr. Im übrigen; wenn man Deiner

Argumentation folgt, dann bedarf es in der Realität weder dem Anrückmelder noch dem akustischen Signal der Zugnummernmeldeanlage.

vor einer Stunde schrieb Helmut:

Wenn du mal über 200 Stunden Würzburg Hbf gesimt hast, so wie ich

Ein Vorschlag an Dich, sozusagen als Ersatz: Sime (spiele) die nächsten 200 Stunden Würzburg doch mal nicht wie bisher mittels Knöpfchen drücken,

sondern benutze die DET, welche die Erbauer beigefügt haben. Knöpfchen drücken = Spielen - DET = Simen

 

Viele Grüße

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vor einer Stunde schrieb Uhrwerk:

Der letzte Absatz ärgert mich schon sehr.

Wenn dich der letzte Absatz so verärgert, dann nehme ich ihn wieder zurück. Ist mit Edit geändert.

Zu dem Rest erspare ich mir weitere Kommentare.

 

 

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vor 3 Stunden schrieb Helmut:

Es handelt sich hier um Simulationen, die dem Spielen dienen, nicht um Ersatzarbeitsplätze.

Diese Aussage finde ich auch nicht i.O. ; weniger die Aussage an sich, mehr die Art und Weise, wie dies hier mitgeteilt wird: Wirst Du vielleicht auch herauslöschen.  

Siehe doch mal bei den Fans von Flugsimulationen. Diese sind auch alle verschieden. Gestatte mir noch einige Anmerkungen zum Simulieren von Würzburg Hbf.

Man vergleiche jetzt einmal Knöpfchen drücken an der Stellwand mit der realistischen Eingabe über DET; welcher riesige Unterschied dies in der Handhabung ist.

Wenn man jetzt noch die Züge im Vorfeld disponiert (entspricht Überholungen z.B. in Retzbach = sehr realistisch) mit + oder - Eingabe der Züge im Zulauf

(Sehr gute Funktion, die die Erbauer eingefügt haben). Weiterhin kann man die Anschlüsse bei verspäteten Zügen beachten und evtl. den verspäteten Zubringerzug

abweichend "Bahnsteiggleich" einfahren. Nebenher läuft der Güterverkehr: Man kann alles nach Fahrplan z.B. in den Güterbahnhof fahren; aber wenn ein Güterzug z.B.

60 Min Verspätung hat und es sich anbietet am Haltepunkt Zell abzulösen, dann werden einige Sim-Fahrdienstleiter dies so handhaben; wie in der Realität. Bei diesem

Zug ist Durchfahrt über Gleis 4 in Veitshöchheim in der Zuglenkung eingegeben; also im Vorfeld Fahrt über Gleis 2 einstellen. Kommt zu der Zeit vielleicht ein Gegenzug

mit 2000 Tonnen in den Rangierbahnhof unmittelbar knapp vor dem Regionalexpress: Den sollte man besser nicht am Einfahrsignal Veitshöchheim parken. Mittlerweile

sind 2 oder 3 Güterzüge im Hbf Ri Retzbach abfahrbereit: In welcher Reihenfolge fährst Du die ab? Ich möchte nur aufzeigen, dass jeder Spieler/Simulant seinen persönlichen

Blick hat, wo vorhandenes Hintergrundwissen vom Bahnbetrieb stark hereinspielt. Wer Würzburg in etwa so simuliert, wie ich es oben beschrieben habe, für den ist ein akustischer

Melder für einen herannahenden Zug in jedem Fall von Vorteil. In der Gesamtbetrachtung, wie großartig diese Simulation gestaltet ist, wiegt dieses Detail nicht viel. Dies wollte

ich eingangs eigentlich nur mit dem Wortspiel (kleine) Detail ... großer Gewinn anmerken.

 

 

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vor 8 Stunden schrieb Uhrwerk:

Diese Aussage finde ich auch nicht i.O.

Lösche ich nicht raus, weil dein letzter Beitrag für mich eine schöne Bestätigung dieser Aussage ist. Wir sehen das Ganze eben aus verschiedenen Blickwinkeln.
Das andere war ein mit Smiley versehener Hinweis, also nicht ganz ernst gemeint. Da du dich aber persönlich angegriffen fühltest ("ärgert mich schon sehr"), habe ich ihn gelöscht.

 

vor 8 Stunden schrieb Uhrwerk:

Man vergleiche jetzt einmal Knöpfchen drücken an der Stellwand mit der realistischen Eingabe über DET; welcher riesige Unterschied dies in der Handhabung ist.

Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum darauf so herum reitest. Das Ding heißt auch mit DET immer  noch Spurplan-Drucktastenstellwerk.
Für die Fdl wäre das Drücken der Tasten an der riesigen Wand in NWH allerdings kaum durchführbar. Sie stünden viel zu dicht davor, sich eventuell im Weg und hätten dort auch keine weiteren Infos wie an ihrem Arbeitsplatz. Da fehlte dann die Übersicht. Also müssen sie so eine veraltete Dateneingabetastatur bedienen.
Bei mir fehlt eben die Übersicht, wenn die DET wichtige Teile der Wand verdeckt. Also wähle ich die andere Variante. Und vom Zeitaufwand her ist das in etwa gleich.
Dem Tf ist dabei unwichtig, ob seine Fahrstraße durch Knöpfchen drücken oder eine (alpha)numerische Eingabe zustande kommt. Der Effekt ist wichtig und der ist bei beiden Verfahren der gleiche.
Mir ist völlig egal, ob das realistisch ist oder nicht. Die Sim bietet diese Möglichkeit, also nutze ich sie. Ich stelle mir einfach vor, die Bahn hätte schon früher interaktive Bildschirme benutzt, auf denen die Stellwand (wie in einem ESTW) nachgebildet ist. Ich nutze eben nur eine andere Art der Fernbedienung. Das kann man vielleicht nur so handhaben, wenn man einen gewissen Abstand zu der ganzen Sache hat.

 

Bei dem Rest bin ich wieder bei dir. Disponieren ist eine der Hauptaufgaben des Fdl. Das ist auch beim Fahrplan berücksichtigt worden. Z.B. bei den Rangieraufträgen, die nur, wenn es erforderlich war, für ein bestimmtes Gleis festgeschrieben sind. Oder die fehlende Ankunftszeit bei Güterzügen, damit ein Zug nicht unnötig anhält. Genauso gibt es keine festgelegten Ausfahrgleise aus der Sim (Gehaltsabzug bei Ausfahrt in einer anderen als der planmäßigen Richtung), um Umleitungen simulieren zu können.

Ob jedoch ein zusätzliches häufiges Piepsen neben den zahlreichen Anrufen von Vorteil oder eher störend wäre, ist wohl Ansichtssache. 

 

Abschließend noch etwas zur Realität: In NWH sitzen vier Fdl und nicht nur einer; um den Rangierbahnhof und Veitshöchheim kümmern die sich auch nicht. Und die Kommunikation läuft über moderne Telefone und nicht über einen Allfernsprecher aus der Nachkriegszeit. Ganz zu schweigen davon, was man wem alles über das Telefon sagen kann. Und da gibt es bestimmt noch mehr.

Aber der Zweck wird erreicht.

 

vor 8 Stunden schrieb Uhrwerk:

Dies wollte

ich eingangs eigentlich nur mit dem Wortspiel (kleine) Detail ... großer Gewinn anmerken.

Das habe ich leider nicht als Wortspiel erkannt.

 

 

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Hallo zusammen,

ich möchte kurz etwas dazu schreiben.

Natürlich kann man noch mehr Details einbauen und natürlich bringt das die Simulation der Realität näher. 

Aber, wie immer oder meist.

Man muss diese Details auch programmieren und einbauen und testen. Das kostet natürlich auch Zeit und das verzögert die Entwicklung dann noch mehr. Es steigert auch die Kosten und somit den Preis.

Es ist immer die Frage nach dem vertretbaren Aufwand. 

Wie schon an anderen Stellen geschrieben, die Simulationen werden von den meisten Leuten in ihrer Freizeit erstellt und sicher ist die Freizeit bei allen Leuten knapp bemessen. Von daher muss man Kompromisse eingehen. Sowohl auf der Erstellerseite, als auch auf der Anwenderseite. 

Ein kleines Beispiel für Würzburg Hbf. Bis zur Veröffentlichung der Simulation, gab es 2789! Versionen im Test und 306 Versionen für den Fahrplan. 

Ich bitte dies alles zu bedenken und danke für das Wohlwollen.

 

Gruß

Fdl Kf

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vor 19 Stunden schrieb Uhrwerk:

...

Der letzte Absatz ärgert mich schon sehr. Im übrigen; wenn man Deiner

Argumentation folgt, dann bedarf es in der Realität weder dem Anrückmelder noch dem akustischen Signal der Zugnummernmeldeanlage...

kenne einige Stellwerke welche ohne Anrückmelder oder Ankündigung der ZN arbeiten, ebenso ist dort kein Zugnummerndrucker mit Papier vorhanden sondern einer mit Bildschirm - glaub mir, da ist es sowas von ruhig ☺️

 

Ansonsten ist die Zugnummernmeldeanlage auch nur eine Zusatzeinrichtung auf dem Stellwerk, damit der Fdl den Überblick behält. Er muss aber auch in der Lage sein ohne Zugnummernmeldeanlage zu fahren (dann mit Zugmeldungen zu den Nachbarn und Zugmeldebuch führen)

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Am ‎17‎.‎09‎.‎2018 um 23:47 schrieb Helmut:

Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum darauf so herum reitest. Das Ding heißt auch mit DET immer  noch Spurplan-Drucktastenstellwerk.

Hallo Helmut,

 

Danke für Deine ausführliche Antwort. Ich würde nur noch mal kurz auf den zitierten Punkt eingehen. Weil Du ehemals von Übersicht behalten und, glaube, Chaos vermeiden

geschrieben hast; was ja auch vollkommen richtig ist. Nein, weil Du an anderer Stelle mal schriebst, dass Du die Knöpfchen bedienst, was ja auch vollkommen in Ordnung ist -

wird auf dem Stelltisch ja auch gemacht. Meine Gegenüberstellung ist nur die: In Würzburg sitzen 3 Fahrdienstleiter + ein Mitarbeiter der ausschließlich für die

Rangierbewegungen zuständig ist. Wenn man jetzt simuliert mittels Tastenbedienung, so ist das aus meiner Sicht einfacher zu handhaben als die Bedienung über DET, was sich

ja eigentlich 4 Mitarbeiter teilen und, wie Du richtig sagst, für Veitshöchheim ist nochmals anderes Personal zuständig. Ich nehme die DET, wobei ich alle Speicherblöcke mit

den gängigsten Eingaben belegt habe. Jetzt der Vergleich: Wenn mit der Maus über den Monitor von Taste zu Taste gegangen wird dann reichen 2 Klicks und die Fahrt läuft

ein. Hinzu kommt, dass bei dieser Bedienungsvariante der Blick überwiegend auf der Stellwand bleibt: Somit hat der Bediener einen gewissen Vorteil bei der Übersicht, wogegen

der Bediener, der die realistische Variante mit der DET bevorzugt, wesentlich mehr Eingaben zu tätigen hat. Da stehen 2 Klicks in etwa 8-9 Klicks auf der Tastatur gegenüber, sofern man

die Eingabe nicht aus dem Speicherblock entnimmt. So meinte ich das. Aber es stimmt, das ganze ist ein (an die Realität angelehntes) Spiel und man sollte dies nicht zu sportlich nehmen.:rolleyes:

 

Viele Grüße von Uhrwerk

 

 

 

Posted

Hallo Fdl Kf und Sp Dr L20,

 

Ja, bei den Simulationen sind Kompromisse notwendig, auch das der Fahrdienstleiter ohne "Ankünd-Akustik" auskommen muss, wobei diese bei der Sim Karlsruhe

(vorsichtig ausgedrückt -_-) vorteilhaft wäre, insbesondere bei der Abzweigstelle Dammerstock und Abzweigstelle Brunnenstück.

Bei dieser Gelegenheit eine Frage an Fdl Kf: Sehe ich es richtig, das man einen Güterzug knapp vor einem z.B. TGV in der Abzweigstelle Brunnenstück noch weiterfahren lassen kann,

weil dieser in Ettlingen West auf Überholung gehen kann. Anders bei der Abzw Dammerstock, da die nächste Überholmöglichkeit weiter entfernt liegt. Bis wieviel Minuten vor

einem IC/ICE werden (bei umsichtiger Fahrweise :huh:B)) Güterzüge in Dammerstock noch abgelassen? Merci.

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Hallo Uhrwerk,

 

zu dem Thema Abzweigstelle kann ich folgendes schreiben. 

In Fahrtrichtung Ettlingen West und in Fahrtrichtung Forchheim von Karlsruhe Güterbahnhof kommend, ist gewöhnlich der Selbststellbetrieb eingeschaltet. Um zu verhindern, dass ein Güterzug ungewollt vor einen schneller fahrenden Zug "gerät" gibt es für die Blocksignale 383 und 373 jeweils eine Mitwirktaste im Nummernstellpult und gleichzeitig ertönt ein langsam schlagender Wecker bis die Mitwirktaste bedient wurde, dann läuft die Fahrstraße im Selbststellbetrieb ein oder die entsprechende Fahrstraße eingestellt wurde oder auch der Selbststellbetrieb ausgeschaltet wurde oder auch wenn man eine Fahrstraße vom Signal 371/381 nach Ettlingen West oder Forchheim einstellt. Diese Mitwirktasten wurden in der Simulation nicht eingebaut, da sie eine Sonderlösung sind und gewöhnlich nicht in einem Nummernstellpult verbaut sind.

Zu deiner Frage zu den Überholungen in Ettlingen West. Der Weg bis Ettlingen West ist nicht so weit und das Überholgleis liegt auch auf der richtigen Seite. Es ist nur zu berücksichtigen, dass der Güterzug langsam in die Überholung fährt und so die Strecke langsamer räumt. Gewöhnlich wird der Güterzug an der Abzweigstelle erst hinter dem TGV eingereiht. 

In Richtung Forchheim muss der Vorsprung für einen Güterzug größer sein, auch deshalb weil zwischen Forchheim und Durmersheim keine Blockteilung besteht (wird dann anders wenn das ESTW in Betrieb geht, aber das ist ein anderes Thema). In Durmersheim und in Ötigheim wären Überholungen möglich, da das Überholgleis in Durmersheim aber für diese Fahrtrichtung auf der "falschen" Seite liegt, muss die Gegenrichtung gleich zwei Mal gekreuzt werden. In Ötigheim ist die Überholung wieder auf der richtigen Seite, aber es wird meist bis Rastatt durchgefahren und der Güterzug dann auf Gleis 1 in Rastatt überholt. Knapp berechnet sollte ein Güterzug sieben Minuten, besser ein oder zwei Minuten Vorsprung mehr haben. 

 

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen mit meinen Antworten.

 

Gruß

Fdl Kf

Posted

Danke Fdl Kf. ...langsam schlagender Wecker...ist wie Musik in meinen Ohren.:) Bitte in Sim umsetzen! Scherz:D
Was es alles für interessante Sonderlösungen gibt.

Posted
vor 6 Stunden schrieb Uhrwerk:

Jetzt der Vergleich: Wenn mit der Maus über den Monitor von Taste zu Taste gegangen wird dann reichen 2 Klicks und die Fahrt läuft

ein. Hinzu kommt, dass bei dieser Bedienungsvariante der Blick überwiegend auf der Stellwand bleibt: Somit hat der Bediener einen gewissen Vorteil bei der Übersicht,

Das stimmt. Für mich ist so der Überblick viel einfacher zu bewahren.
Für die Eingabe über DET brauche ich auch etwas länger. Ich dachte aber bisher, das ist nur bei mir so (krumme Finger) und wer ein bisschen Übung mit der DET hat, ist damit genauso schnell. Siehe Dead Man in den Videos für Würzburg Hbf.

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