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Zug 56016/ Lok umsetzen im Rangierbahnhof


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Hallo zusammen,

 

ich simme mit dem Fahrplan 2016 an einem Mittwoch und Cargo +.

So ca. 14:20 Uhr hält der 56016 im Rangierbahnhof zum Kopf machen und die Zuglok muß an das andere Zugende gefahren werden. Von Gleis 503 nach Gleis 606 habe ich per im Hilfsbedienfenster eingestellter Rangierfahrstraße die Lok gefahren.

Diese hat auch ordungsgemäß im Gleis 606 den Richtungswechsel durchführt. Leider bekomme ich es nicht hin, eine Rangierfahstraße vom 40ZU606 nach S502 einzustellen.

Die Befehle 40ZU606-S502 und RS bzw. ZU606-S502 und RS werden mit "?" nicht ausgeführt. Wie ist hier vorzugehen?

 

@Helmut: Mit dem Fahrplan zwischen 12:00 Uhr und 14:30 Uhr und Cargo+ kommt man ganz schön ins Schwitzen, um einigermaßen die Züge pünktlich durch den Bahnhof Würzburg zu bringen. Großes Lob verbunden mit einem Dankeschön an Dich.

 

Viele Grüße vom Wärter R2

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Hallo Wärter,

 

danke für die Blumen.

 

Zu deinem Problem:
Die Signale auf den Durchfahrtsgleisen in der generischen Bedienebene von NWR haben in der Sim kein Schutzsignal, weil hier keine Rangierfahrten vorgesehen waren.

Die Cargo+ Züge sind erst später dazu gekommen. Den 56016 fand ich reizvoll, obwohl die Lok in NWR rangieren muss.

Dafür haben wir aber das ESTW nicht mehr geändert.

Ich hätte sie als Rangierfahrt nach NWR schicken könne, wo sie dann verschwunden wäre und kurz danach hätte neu gespawnt werden müssen. Da es sich hier um eine Ausnahme handelt, habe ich darauf verzichtet und das Wenden der Lok auf 606 vorgesehen. Um sie von da weg zu bekommen, musst du ausnahmsweise mal eine Zugstraße einstellen. (Ich weiß, dass das in  der Realität nicht sein darf.) Wenn du das umgehen möchtest, musst du die Lok per Befehl nach NWR U schicken.

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Hallo Helmut,

 

vielen Dank für die super-schnelle Antwort.

 

Um dem Vorbild etwas näher zu sein, habe ich die Möglichkeit mit der Zugfahrstraße nicht genutzt. Ich habe alle Weichen einzeln gestellt und dann telefonisch eine Zustimmung zur Vorbeifahrt an Signal 40ZU606 an den Lokführer der Lok 56016 erteilt. Das hat geklappt und die Lok fuhr nach Gleis 502.

 

Die Weichenlaufkette habe ich nur durch den Einzeltastendruck auf "Laufkette sperren" in den allgemeinen Gruppentasten gesperrt. Ist die Einzeltastenbedienung hier ausreichend oder welche Bahnhofstaste muß ich zusätzlich bedienen?

 

Oder hätte man eher jeder Weiche einzeln sperren müssen?

 

Auf alle Fälle ist die Situarion mit dem kopfmachenden 56016 sehr reizvoll.

 

Viele Grüße vom Wärter R2

 

PS: Oder man nutzt die Zugfahstraße, damit alle Weichen in der richtigen Lage verschlossen sind, muß aber zuvor das Signal 40ZU606 sperren. Sobald dann die Zugfahrstraße eingelaufen und verschlossen ist, erteilt man telefonisch die Zustimmung an die Lok 56016. Nach der Fahrt muß Signald 40ZU606 wieder entsperrt werden.

 

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Moin Wärter,

 

ich kenne das noch von früher, vor gut 35 Jahren wurde es zb bei Bauarbeiten/Sperrfahrten so gehandhabt, dass a) Weichen entsprechend umgelegt wurden,  b) Weichen gesperrt wurden und c) auch noch eine Kappe auf die entsprechenden Weichen raufgesetzt wurde, d) nochmalige Prüfung des Fahrweges und e) Befehl an den Bauzug/Rottenführer.

 

Gruß

Stefan

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Hallo zusammen,

 

wie es Nopileos beschrieben hat ist es heute immer noch, nur mit dem Unterschied das beim ESTW das Auflegen der Sperrkappen entfällt 😉 . Dies passiert elektronisch (wie der Name des Stw es schon sagt) durch Eingabe des Befehls "WUS,W..." und wird aufgehoben durch "WUE,W..." auf der DET oder "Weiche sperren/Weiche entsperren" im Shift+G-Fenster. Ansonsten  ist das Vorgehen von Wärter R2 soweit richtig, nur das für Rangierfahrten der mündliche Auftrag ("sie dürfen am signal sowieso vorbeifahren") genügt und kein Befehl geschrieben werden muss.

 

Der einzige Befehl den eine Rangierfahrt erhält ist der für die Erlaubnis über Ra10/Einfahrweiche hinaus rangieren zu dürfen.

 

Gruß

Bremser

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Hallo zusammen,

 

vielen Dank für Eure vielen Hinweise und Kommentare. Ich habe mich sehr gefreut.

Soeben habe ich es ausprobiert. Um nicht alle Weichen einzeln umstellen und sperren zu müssen, hatte ich Signal 40ZU606 gesperrt und wollte dann die Zugfahrstraße 40ZU606.S502 einstellen. Leider passiert da in der Sim nichts. Also Signal 40ZU606 wieder entsperrt. Anschließend die Zugfahrstraße 40ZU606.S502 eingestellt und da der Einlauf etwas dauert sofort danach SS,40ZU606.

So hat es geklappt. Danach mit dem C-Funk mit der Lok 56016 verbinden lassen und eine Zustimmung zur Vorbeifahrt an dem haltzeigenden 40ZU606 erteilt. Lok fuhr auf Gleis 502 und löste auch sauber die Fahrstraße auf.

Abschließend nicht vergessen über SE,40ZU606 das Signal wieder zu entsperren.

 

So bleiben für mich bei Nutzung der anderen Alternativ-Variante "Weicheneinzelumstellung" folgende Fragen an die Profi-Fdl offen:

1) Müssen alle Weichen, die im Rangierweg liegen, einzeln gesperrt werden oder reicht es, nur die spitzbefahrenen zu sperren?

2) Ist anstatt der Weichen-Einzelsperrung auch die Abschaltung der Laufkette ausreichend?

 

Viele Grüßen vom R2 und noch einen schönen Rest-Sonntag.

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Moin,

 

wie von mir schon geschrieben: Jede betroffene Weiche muss gesperrt und gesichert werden... So war es jedenfalls vor Jahren. Und das Prozedere wurde auch schon bei den mechanischen Stellwerken betrieben: Bei jedem einzelnen Weichenhebel wurde mit einer Hebelsperre die versehentliche Nutzung verhindert. Bei längerer Blockierung sogar noch mit Befestigung entsprechender Hinweisschilder (Zeitraum und Grund). Analog später mit den Magnettafeln auf dem Tisch.

 

Es geht dabei um die maximale Sicherheit. Ohne automatische Sicherung der Fahrstraße muss eine Sicherung der einzelnen Wegetappen erfolgen.

 

Viele Grüße

Stefan

 

 

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Hallo Nopileos,

 

auch ich kann mich an diese Weichen-Einzelsicherung mit den Hilfssperren an den Weichenhebeln bei mechanischen Stellwerken erinnern. Ich dachte aber, dass diese Sicherungen nur erforderlich waren, wenn beispielweise Reisezugwagen, die mit Fahrgästen besetzt waren, rangiertechnisch behandelt worden.

Im normalen Rangierbetrieb (z.B. auch beim Ablauf- oder Abstoßbetrieb) gab es meiner Meinung nach diese Sicherung nicht. Man mußte halt aufpassen, was man als Weichenwärter tut.

 

Heute kann natürlich die Vorschriftenlage eine ganz andere sein.

 

Viele Grüße vom Wärter R2 und ein schönes Pfingstfest.

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Moin,

 

das stimmt... Bei normalem Rangierbetrieb natürlich nicht.

 

Wie du geschrieben hast: Rangierverkehr mit Passagieren und generell sobald eine nicht signalgesicherte Ersatzfahrstraße genutzt werden musste, sei es wg Störungen oder Baustelle oder wg fehlendem Hauptsignal. Das war zb generell bei Falschfahrten der Fall. Früher gab es ja nicht an jedem Bahnhofsgleis ein Hauptsignal... Zb in Kirchhain Gleis 4 Richtung Marburg wurde aus Kostengründen auf eine Signalbrücke verzichtet. In wenigen Ausnahmen mussten wir dann mit gesperrten, gesicherten Weichen und Befehl dann die Ausfahrt Richtung Marburg vornehmen. Das kam zb vor, wenn es einen Megarückstau gab und wir von der ZÜ angewiesen wurden, den Bahnhof vollzuknallen, inklusive Gleis 4. Einfahrten aus Richtung Stadtallendorf waren möglich, nur eben nicht die Ausfahrt nach Marburg wg fehlendem Hauptsignal.

 

Viele Grüße

Stefan

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Anderes Beispiel:

Der Erzzug wurde mal über die Main-Weser-Bahn umgeleitet. Ausgerechnet zwischen dem langen Streckenabschnitt Kirchhain-Cölbe zwischen Bürgeln und Cölbe ist bei dem eine der Spezialkupplungen gerissen und der Zug stand nun in zwei Teilen auf der Strecke, eine Speziallok musste erst aus Frankfurt angefordert werden. Das dauerte und die Bergung war dann auch nicht sehr schnell erfolgt. Die ganze Sperrung dauerte um die 10 Stunden. Gleiswechselbetrieb gab es damals noch nicht. Alles musste Richtung Marburg von Kirchhain bis Cölbe falsch fahren... Jedesmal die Weichen für die Falschfahrt nach Cölbe umstellen, sichern (!), prüfen, schriftlicher Befehl. Nach dem Tag hatte ich ordentlich Muskelkater. Immerhin gab es kurz nach Beginn der Störung eine Zusatzkraft aus dem Bahnhofsgebäude für Zugmeldungen/Telefon/Bahnsteigansagen, die sonst immer nur zwischen 11:00 und 15:00 Uhr zusätzlich da war...

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Hallo zusammen,

 

ich habe mehrfach die Situation noch einmal durchgespielt. Dabei mußte ich feststellen, dass vorbildgerecht anscheinend nur die Möglichkeit besteht, die Lok von Gleis 606 nach Gleis 501 oder 502 umzusetzen, in dem man die Weichen alle mittels WGT einzeln umstellt und sperrt und anschließend telefonisch eine Zustimmung an den Lokführer zur Vorbeifahrt an dem haltzeigenden Signal 40ZU606 erteilt.

 

Die weiter oben von mir genannte Möglichkeit, eine Zugfahrstraße 40ZU606 nach Gleis 501 oder 502 einzustellen und anschließend noch während der Fahrstraßenbildung das Signal 40ZU606 zu sperren, hat nicht funktioniert. Während dieser Abfolge kommt trotz angezeigter Sperrung des Signals (Signalnummer ist rot hinterlegt), nach Abschluß des Fahrstraßeneinlaufs das Signal 40ZU606 in Fahrtstellung.

Ergänzend muss ich hinzufügen, dass ich immer aus einer gespeicherten Sim gearbeitet habe. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich es einmal hinbekommen habe; vielleicht hat das auch etwas mit der gespeicherten Sim zu tun (?).

 

Vermutlich kommt beim Vorbild in dieser Situation die Fahrststellung des Signales 40ZU606 nicht zu stande.

 

Viele Grüße vom Wärter R2

Posted (edited)
vor 14 Stunden schrieb Wärter R2:

Ergänzend muss ich hinzufügen, dass ich immer aus einer gespeicherten Sim gearbeitet habe. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich es einmal hinbekommen habe; vielleicht hat das auch etwas mit der gespeicherten Sim zu tun (?).

 

Die Funktion der DET oder der Stellwand ist unabhängig davon, ob eine Sim neu gestartet wurde oder geladen ist. Nur zeitrelevante Vorgänge (D-Weg, Belegung eines Gleises, Verschwinden auf einem Bermudagleis) oder Fahrplanübernahmen sind davon abhängig.

 

vor 14 Stunden schrieb Wärter R2:

Die weiter oben von mir genannte Möglichkeit, eine Zugfahrstraße 40ZU606 nach Gleis 501 oder 502 einzustellen und anschließend noch während der Fahrstraßenbildung das Signal 40ZU606 zu sperren, hat nicht funktioniert. Während dieser Abfolge kommt trotz angezeigter Sperrung des Signals (Signalnummer ist rot hinterlegt), nach Abschluß des Fahrstraßeneinlaufs das Signal 40ZU606 in Fahrtstellung.

 

Wenn ich das richtig verstanden habe, bewirkt eine Signalsperrung, dass von diesem Signal keine Fahrstraße mehr eingestellt werden kann. D.h. sie beginnt gar nicht erst einzulaufen. Wenn du allerdings die Fahrstraße vorher einstellst, dann sollte die nachträgliche Sperrung des Signals auf diesen Fahrstraßenaufbau keinen Einfluss mehr haben. Der Vorgang wurde ja bereits ausgelöst. Edit: Es wird also die Funktion der Signaltaste gesperrt, nicht die Funktion des Signals.

 

Ich habe das auch mal mit anderen Signalen im Bereich der Bahnsteige probiert. Dort verhält es sich so, wie ich es beschrieben habe. Wenn das in der Realität anders sein sollte, dann würde die Sim in diesem Fall vom Vorbild abweichen.

Edited by Helmut
Ergänzung

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